Bis bald, Delhi!

Seit einer Woche befinden wir uns nun in Delhi, viele erlebnisreiche Tage liegen hinter uns. Am vergangenen Sonntag (17. August) kamen wir nachts gegen kurz nach 1h am Indira Gandhi International Airport an und wurden zunächst von der Kombination aus Hitze & hoher Luftfeuchtigkeit erschlagen. Unser Landesmentor Stefan nahm uns in Empfang und fuhr gemeinsam mit uns zu unserem Hotel. Bereits die actionreiche & lautstarke Taxifahrt führte uns mit rasanter Geschwindigkeit in die neue Umgebung ein. Was für uns der Blinker ist, ist hier die Hupe. Horn please!

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Die Städt schläft nie – auch nachts herrscht reger Straßenverkehr.

Den ersten Tag – immer noch Sonntag, nur nach ausgiebigem Ausschlafen – gingen wir recht entspannt an und besuchten das India Gate sowie Humayun’s Tomb, welches zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.

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UNESCO Weltkulturerbe Humayun’s Tomb

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Auf dem Gelände von Humayun’s Tomb.

Die darauf folgende Woche war geprägt vom Kennenlernen des Regionalbüros für Südostasien der Welthungerhilfe. So trafen wir die verschiedenen Mitarbeiter, sprachen über interkulturelle Kommunikation und Verhaltensweisen. Wir folgten außerdem der Einladung zur Deutschen Botschaft in New Delhi. Es ist jedoch eine große Herausforderung, bei dem vorherrschenden Klima genügend Energie bereitzuhalten. Aber so langsam gewöhnt man sich dran – schwarzer Tee, Kaffee & frisches Obst sorgen für den nötigen Energieschub.

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Zu Besuch bei der Deutschen Botschaft in New Delhi, der Berliner Bär ist auch am Start.

Zudem genossen wir das indische Essen & entdeckten diverse Märkte, u.a. den Khan Market, Janpath Market etc. Sehenswürdigkeiten wie Jama Masjid, eine der weltgrößten Moscheen, und Red Fort standen ebenfalls auf unserer to do-Liste. Am besten lässt sich die Stadt mit der Auto-Rickscha erkunden, unser Geschick in Preisverhandlungen wird auch stetig besser. Bei den Fahrten muss man allerdings einige Abgase aushalten; so gehört Delhi zu den Städten mit der höchsten Luftverschmutzung, was bereits nach kurzer Zeit am eigenen Leib spürbar ist.

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Wir sind allesamt offiziell Naan-süchtig (aka Brot).

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Nächtliche Auto-Rikscha-Fahrt, definitiv ein Erlebnis für sich.

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Unser Outfit für die Moschee Jama Masjid. Barfuß & verhüllt in farbenfroher Kleidung.

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Ein weiteres Bild der Jama Masjid.

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Red Fort

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Buntes Markttreiben auf dem Janpath Market.

Auch zum Thema Wasser erhielten wir einige interessante Informationen. So wird das Leitungswasser nur 1-2 Mal am Tag für jeweils ca. 2h durch die Rohre gepumpt – wer dennoch einen permanenten Zugang zu Wasser haben möchte, stellt sich Wassertanks auf die Häuserdächer. Diese werden entweder über eine automatische Pumpe oder manuell gefüllt. Übrigens geht ca. die Hälfte des Leitungswassers aufgrund maroder Rohre unterwegs verloren. Da weiß man das trinkfähige und stets verfügbare Leitungswasser daheim einmal mehr zu schätzen.

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Blick auf Old Delhi von Jama Masjid aus gesehen. Oben auf den Dächern befinden sich die besagten Wassertanks.

Morgen früh geht es für Fania und mich nach Alwar zu unserem Projekt ‚Tarun Bharat Sangh‘. Die anderen sechs weltwärts-ler sind heute nach Kalkutta gereist, um dort auf ihre Projekte vorbereitet zu werden. Wir sind allesamt schon sehr gespannt, die Partnerorganisationen kennenzulernen.

Delhi ist jedenfalls wahnsinnig beeindruckend, auch wenn wir momentan nur einen Bruchteil dieser Weltmetropole erlebt haben.

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